Ausbildung bedeutet für mich mehr als die Vermittlung von Methoden. Es geht darum, Menschen darin zu unterstützen, ihre eigene professionelle Haltung zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und auch in komplexen Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Ich bin als Ausbildungsdozentin in der Supervisionsausbildung nach den Standards der DGSv tätig und Lehrbeauftragte für Themenzentrierte Interaktion (TZI) im Ruth Cohn Internationale Institute. Die TZI bildet eine wesentliche Grundlage meiner Arbeit: Sie verbindet persönliche Beteiligung, die Dynamik einer Gruppe, die gemeinsame Aufgabe und die Bedingungen des jeweiligen Umfelds.
Meine beruflichen Wurzeln liegen zugleich in der Kunst- und Gestalttherapie. Deshalb fließen auch kreative, gestalterische und körperorientierte Zugänge in meine Lehr- und Supervisionsarbeit ein. Sie eröffnen andere Perspektiven auf berufliche Situationen und machen mitunter sichtbar oder spürbar, was sich mit Worten allein noch nicht greifen lässt.
Diese unterschiedlichen Erfahrungen und Qualifikationen greifen für mich ineinander. Meine kontinuierliche Lehr- und Ausbildungstätigkeit hält meinen Blick wach, mein methodisches Repertoire beweglich und meine eigene Haltung immer wieder auf dem Prüfstand. Denn wer andere professionell begleitet, sollte nicht irgendwann mit dem Lernen fertig sein.